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Kartoffelbrei-Aktivist kocht Staatsanwaltschaft ab - Freispruch!



Früher war mehr Matlock
Graue Anzugeminenz: Ben Matlock

Als Jugendlicher habe ich gerne Matlock geguckt (wie sonst nur die Rentner im Altenheim beim den "Simpsons"). Ein älterer Herr trottelt sich scheinbar durch die Verhandlung - die er am Ende stets gewinnt. Winfried Bernhard ist nicht Matlock und Düsseldorf nicht Atlanta - aber am Ende hat der Kartoffelbrei-Aktivist tatsächlich die Staatsanwaltschaft abgekocht. Bernhard wurde am Mittwoch vom Vorwurf der Sachbeschädigung freigesprochen. Laut Anklage soll er durch das Beschmieren des Pressefotos des Jahres 2022 mit Kartoffelpüree das Ausstellungsstück im Landtag an einer Ecke "wellig" gemacht haben. Den Schaden konnte der Richter aber beim besten Willen nicht entdecken, als er das Bild jetzt selbst in Augenschein nahm. Bernhard 1: Justiz: 0.




Foto: Archiv
Bernhard nach der Aktion im Landtag

Damit endet ein kurioses Verfahren. Eine Meldung dazu habe ich für den Kölner Stadt-Anzeiger gemacht. Der nächste Prozess folgt demnächst am Düsseldorfer Verwaltungsgericht. Bernhard geht gegen das Hausverbot vor, dass ihm der Düsseldorfer Landtag aufgebrummt hat. Das aktuelle Urteil dürfte ihm Rückenwind geben. Wie immer wird Bernhard sich selbst vertreten. Matlock braucht ja auch keinen Anwalt.

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