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Welche Leuchte hat die Drogen in der Landtags-Lampe versteckt?

Vergangene Woche gab es eine launige Meldung im Kölner Stadt-Anzeiger zu einem Drogenfund am Landtag. Für Interessierte: Folgendes war passiert (angereichert mit ein paar Details). Ein Elektriker des Landtags hatte am Mittwochvormittag bei seiner Arbeit zufällig Drogen in einer Außenwand des Parlaments gefunden. Der Mann wollte eine Glühbirne an einem Außenscheinwerfer wechseln. Dabei fand er ein Tütchen mit zwei durchsichtigen Kapseln und einer orangenen Substanz. Laut Polizei mit ziemlicher Sicherheit Ecstasy.


Die Ermittler haben auch einen Verdacht, wie die Drogen in die Luke mit dem Scheinwerfer kamen: Die Stelle ist – auf Griffhöhe - an einer Wand, an der sich die Besuchergruppen anstellen, bevor sie in den Landtag dürfen. Den Besuchern wird in der Schlange auch gesagt, dass sie gleich durchsucht werden. Seit Klima-Aktivisten mit Klebe- oder Kartoffelbrei-Attacken auffällig geworden sind, wurden die Sicherheitsmaßnahmen am Landtag verschärft.


Offenbar wurde jemand in der Besucher-Schlange nervös und versteckte das Tütchen, bevor es in den Landtag ging. Warum der- oder diejenige es nicht wieder abgeholt hat, weiß man nicht. Aber: Wenige Meter von der Stelle entfernt ist ein festes Polizeihäuschen der Beamten, die das Parlament bewachen. Zudem gibt es dort Videokameras. Von daher war es wohl leichter, die Drogen in der Deckung der Warteschlange zu verstecken - als sie später wieder abzuholen...


Tatort: Landtags-Lampe Foto: Oliver Auster

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